Ständiges Räuspern und seine Ursachen

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Ständiges Räuspern hat verschiedene Ursachen die nicht immer auf die leichte Schulter genommen werden sollten. Eine ärztliche Untersuchung ist unbedingt angeraten.

Vor allem Raucher schieben Räuspern gerne auf einen erhöhten Konsum von Zigaretten. Doch in den wenigsten Fällen ist dies die Ursache. Selbst starke Raucher müssen sich nicht ständig räuspern, haben sie sich diesen Tick nicht angewöhnt oder leiden unter einer ernsthaften Erkrankung. Wenn ständiges Räuspern bei Tag und bei Nacht das Leben dominiert ist ein Besuch beim Arzt angeraten. Neben dem harmlosen Tick der aus Stress resultiert und eine häufige Ursache für dieses Phänomen ist, können auch ein Infekt oder Entzündungen, Nervenstörungen oder eine Fehlfunktion der Schilddrüse als Ursache für ständiges Räuspern gelten. Tritt das Bedürfnis zum Räuspern nach einem bereits abgeklungenen Infekt auf, wird das Bedürfnis nach kurzer Zeit vergehen und das Räuspern ausbleiben. Hier handelt es sich um eine Begleiterscheinung der Erkältung, welche nach dem Abklingen der eigentlichen Erkrankung noch für zähen Schleim im Hals- und Rachenraum sorgt (Kratzen im Hals).

Ständiges Räuspern kann zwanghaft sein

Aus dem Bedürfnis sich häufig zu räuspern kann eine ernstzunehmende Neurose entstehen. Hält der Drang für ständiges Räuspern mehr als eine Woche vor, sollte ein ärztliches Gutachten angestrebt und so eine ernsthafte Erkrankung ausgeschlossen werden. Ständiges Räuspern als Tick in Folge von Nervosität, Verlegenheit und Stress hingegen lässt sich mit homöopathischen Mitteln behandeln und verschwindet meist kurze Zeit nach der Therapie. Durch ständiges Räuspern können selbst beim gesunden Menschen dauerhafte und chronische Krankheiten auftreten. Die Schleimhaut wird gereizt und rötet sich. Auch die Stimmbänder können durch ständiges Räuspern geschädigt werden. Es hilft nicht den Reiz zu unterdrücken und sich darauf zu konzentrieren nicht mehr zu räuspern. Vielmehr sollte die Ursache geprüft und so gegen diese vorgegangen werden. Selbst wenn keine Erkrankung der Atemwege vorherrscht und die Schilddrüse normal funktioniert, kann sich ein Zwang zum Räuspern entwickeln und das tägliche Leben beeinträchtigen.

Menschen die durch ständiges Räuspern in ihrer Lebensqualität eingeschränkt sind begeben sich in einen Teufelskreis, aus dem sie ohne fremde Hilfe in der Regel nicht herauskommen. Sollte sich ständiges Räuspern nach der Diagnose vom Arzt nicht als Begleitung einer Erkrankung herausstellen, hilft es, die Lebensumstände zu überdenken und so der Ursache auf die Spur zu kommen. Stress und eine ungesunde Lebensführung können zu einem Tick führen, der ein neurotisches ständiges Räuspern begünstigt. Da hier die Homöopathie hilft, muss der Betroffene nicht damit leben und kann, stellt er seine Lebensumstände um und behilft sich mit heilsamen natürlichen Mitteln, bald wieder ein normales und nicht durch ständiges Räuspern eingeschränktes Leben führen.

Auf ständiges Räuspern schnell reagieren – Was wirklich hilft!

Wer sich über einen langen Zeitraum durch das Räuspern beeinträchtigt fühlt und den Drang vorwiegend bei Aufregung, Aktivität oder nervlicher Anspannung verspürt kann davon ausgehen, dass er von einem Tick betroffen ist. Hier wird das Räuspern zwanghaft und wird selbst kaum noch bemerkt. Da die Schleimhaut und Stimmbänder durch ständiges Räuspern stark beansprucht und geschädigt werden, sollte auch diese unangenehme Angewohnheit ohne krankhaften Hintergrund immer ernst genommen werden.