Grippaler Infekt als häufigste Erkrankung weltweit

Grippaler Infekt als häufigste Infektion weltweit! Drei Mal im Jahr handeln sich Erwachsene im Schnitt die Erkältungsviren ein!

grippaler infektAls grippaler Infekt, umgangssprachlich auch Grippe, Erkältung oder Verkühlung genannt, werden akute Infektionskrankheiten bezeichnet, von der die Schleimhäute der Nase einschließlich der Nebenhöhlen, des Halses und der Bronchien betroffen sind. Verursacht wird die Grippe in erster Linie von Viren.
Ein grippaler Infekt zählt zu den häufigsten Erkrankungen weltweit – ein Erwachsener handelt sich die Viren im Schnitt drei Mal im Jahr ein, Kleinkinder sogar bis zu 13 Mal. Die prägnantesten Symptome der Grippe sind Halsschmerzen, Lungenbrennen, Husten und Schnupfen. Ein grippaler Infekt verursacht außerdem häufig eine Entzündung der Nasennebenhöhlen.
Oft wird ein grippaler Infekt mit der deutlich schwerer verlaufenden Influenza verwechselt, die für immunschwache Personen sogar tödlich enden kann.

Grippaler Infekt im Zusammenhang mit Kälte

Relativ oft wird immer noch angenommen, dass Erkältung von Kälte kommt, dass also ein grippaler Infekt durch Wärmeentzug, Nässe, Zugluft oder Unterkühlung verursacht wird. Der traditionelle und weitverbreitete Glaube, sich beispielsweise mit warmer Kleidung gegen die Infektion schützen zu können, ist falsch. Ein grippaler Infekt wird somit nicht durch wetterbedingte Kälteverursacher, wie etwa eisigen Wind, ausgelöst – zumindest sind sie nicht alleine für die Infektion verantwortlich, jedoch manchmal in Kombination damit, weil sie das Immunsystem schwächen können. Das bedeutet: Ein grippaler Infekt kann sich entwickelt, da die Widerstandskraft des Menschen im Winter geringer ist, weil er sich zum Beispiel seltener im Freien aufhält und daher auch anfälliger ist für den Befall von Viren. Ein grippaler Infekt tritt noch häufiger bei Personen auf, die generell unter einem mangelhaften Immunsystem leiden, etwa chronisch kranke oder alte Menschen.
Ein weiterer Zusammenhang zwischen Kälte und Erkältung besteht hinsichtlich der Ansteckungsgefahr. Ein grippaler Infekt verbreitet sich im Winter wesentlich rascher, da man sich bei schlechter Witterung häufiger in schlecht gelüfteten Räumen in der Nähe bereits mit Viren infizierter Personen aufhält.
Ein grippaler Infekt lässt sich, im Gegensatz zur Influenza, die ebenfalls durch Viren hervorgerufen wird, nicht mit einer Impfung verhindern. Als Krankheitserreger der Infektion gelten über zweihundert unterschiedlichste Viren.

Symptome und Krankheitsverlauf der Grippe

Ein grippaler Infekt macht sich meist als Erstes mit Halsschmerzen bemerkbar, hinzu kommt das subjektive Empfinden des Fröstelns. Anders als bei der Influenza treten weitere Symptome wie Gliederschmerzen, Husten und Schnupfen erst etwas später auf, was bedeutet, dass ein grippaler Infekt in diesem Stadium noch abgewehrt werden kann.
Zu Beginn der Grippe reagiert das Immunsystem auf die durch Viren hervorgerufene Infektion, die sich bereits im Körper breitmacht, und auf das Gefühl des Fröstelns mit der Freisetzung von bestimmten Botenstoffen. Die veranlassen die Thermoregulation, die vom Gehirn aus gesteuert wird, zu einer Erhöhung der Körpertemperatur, eine Arbeit, die dem Körper Energie entzieht und ihn abkühlt – der reagiert mit Muskelzittern und Gänsehaut. Das Kältegefühl zu Beginn der Grippe ist demnach nicht die Ursache, sondern die Folge des Befalls durch Viren und der so entstehenden Infektion.
Ein grippaler Infekt beginnt, außer mit dem Gefühl zu frieren, meist mit leichten Halsschmerzen, verbunden mit Schluckbeschwerden, und einem geringen Druck auf der Brust. Im Gegensatz zu den starken Halsschmerzen bei der Influenza oder Angina, lassen diese Beschwerden bei der Infektion der Schleimhäute meist aber bereits nach zwei Tagen wieder nach. Ein grippaler Infekt äußert sich im weiteren Verlauf durch ein Kitzeln in der Nase, wodurch man niesen muss, und ein Brennen in der Lunge, das zum Husten führt, ebenso Kopf- und Gliederschmerzen. Zuletzt kommt der Schnupfen hinzu, der oft von der „rinnenden Nase“ begleitet wird. Fast alle an der Infektion Erkrankten fühlen sich während des Verlaufs der Grippe abgeschlagen und müde, bekommen sogar Fieber, dessen Höhe vom Virus und seiner Ausbreitung im Körper abhängt, sowie von der seelischen und körperlichen Verfassung des Erkrankten.
Ein grippaler Infekt zeichnet sich dadurch aus, dass die ersten Symptome, vor allem die Halsschmerzen, bereits nach zwei bis drei Tagen wieder abklingen. Bei einem üblichen Verlauf der Infektion folgt eine Besserung der anderen Symptome, Husten und Schnupfen, nach etwa sieben Tage.
Die Influenza, die ähnliche Symptome aufweist, kann den Patienten wochenlang schwächen – dauert ein vermeintlicher grippaler Infekt also länger als zehn Tage, bessern sich weder die Halsschmerzen, noch Schnupfen und Husten, sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen.
Aber auch die harmlosere Grippe birgt gewisse Gefahren in sich: Wird sie nämlich übergangen oder schlecht auskuriert, und das womöglich mehrmals hintereinander, können Halsschmerzen, Husten und Schnupfen chronisch werden. So kann den Halsschmerzen eine Angina folgen, dem Schnupfen eine ständig rinnende Nase und der Reizhusten kann in einen festsitzenden Husten übergehen.

Grippaler Infekt: Verbreitung, Übertragung und wie er wieder verschwindet

Verlässt ein an Grippe Erkrankter das Haus und geht unter Menschen, ermöglichen einige Symptome der Infektion, etwa das Niesen bei Schnupfen oder das Husten, eine einfache Übertragung der Viren auf andere Personen. Doch ein grippaler Infekt ist nicht nur als Tröpfcheninfektion übertragbar, sondern auch als Schmierinfektion – man steckt sich ebenso durch den direkten Kontakt an, einerseits mit bereits Erkrankten, andererseits mit Gegenständen, welche von diesen angefasst wurden.
Da diese Erreger, welche die Infektion im Körper auslösen und Halsschmerzen, Schnupfen und Husten verursachen, ständig mutieren, gibt es keine Möglichkeiten, sich wirksam vor der Grippe zu schützen – sie kann weltweit in allen Klimazonen auftreten, ein grippaler Infekt kann sich überall dort verbreiten, wo Menschen leben und aufeinandertreffen.
Ein grippaler Infekt ist zwar keine schwere Erkrankung, dennoch muss er auskuriert werden. In erster Linie besteht die Behandlung darin, sich Ruhe zu gönnen und in warmen, aber nicht überheizten Räumen zu bleiben. Darüber hinaus sollte man versuchen, reichlich zu trinken, am besten Wasser, Tee oder Fruchtsäften, um den Flüssigkeitsverlust durch eine rinnende Nase, Niesen und Schwitzen auszugleichen und den Schleim nicht austrocknen zu lassen, der sich ansonsten festsetzen könnte. Auch Inhalationen können helfen, die Schleimhäute feucht zu halten und Halsschmerzen, Husten und Schnupfen zu lindern. Empfohlen werden außerdem das Gurgeln mit warmem Salzwasser und Nasenspülungen mit einer isotonischen Salzlösung.
Ein grippaler Infekt zählt nicht zu den Krankheiten, die mit Medikamenten behandelt werden müssen – es gibt zwar diverse Brausetabletten und Nasensprays, die aber unangenehme Nebenwirkungen hervorrufen können und im Normalfall nicht notwendig sind.

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